FSV Lokomotive Dresden mit zweitem Sieg infolge gegen FV Löbtauer Kickers 93 II. (22.08.2010)
Wenn eine Mannschaft drei Tore kassiert, scheint vieles auf eine Niederlage hinzudeuten. Genau mit diesem Satz begann der letzte Spielbericht vom ersten Spieltag und genau mit diesem Satz beginnt auch dieser Spielbericht vom dritten Spieltag! Aufgrund der Spielabsage am zweiten Spieltag und des spielfreien Wochenendes war das Spiel gegen die Löbtauer Kickers das zweite Spiel der FSV Lok in der noch jungen Saison. Für die Löbtauer Kickers war es das erste richtige Spiel, da sie am ersten Spieltag spielfrei waren und das Spiel am zweiten Spieltag abgebrochen wurde. Die FSV Lok konnte also auf einen Gegner gefasst sein, der heiß war und den es dennoch zu schlagen galt.
Die ersten 20 Minuten liefen ohne größere nennenswerte Ereignisse ab. Es war jedoch ein klares Chancenplus für die Löbtauer Kickers zu verzeichnen. Aber wenn man die gegebenen Chancen nicht nutzt, nutzt sie der Gegner. Der Mannschaftskapitän der FSV Lok Nico Wehner erkämpfte kurz nach der Mittellinie den Ball und ließ ihn anschließend im Netz der Kickers zappeln! Das war in der 19. Spielminute und es stand 1:0! Nur zwei Minuten später erhöhte Sven Haerting nach einem Eckball von Gerd Peukert per Kopfball zum 2:0! Zehn Minuten vor der Pause führte die FSV Lok mit 3:0. Torschütze war Yamine Lemouddaa, der den Ball, ähnlich wie Nico Wehner beim 1:0, im Mittelfeld erkämpft hatte und ihn sicher verwandeln konnte. Doch es kommt, wie es kommen muss – die FSV Lok kann einfach (noch) nicht zu Null spielen! Unglücklich kam Sven Zschachlitz nach einer Ecke der Kickers an den Ball und der überwand so seinen eigenen Keeper, der dort machtlos war. Der Anschlusstreffer für die Kickers durch ein Eigentor setzte neue Kräfte frei. Der Schock auf Seiten der FSV Lok war scheinbar groß genug, denn nur drei Minuten nach dem Anschlusstreffer erhöhten die Kickers auf 3:2. Das war dann auch das Halbzeitergebnis.
Die zweite Halbzeit begann, wie die Erste aufgehört hatte. Die Mannschaft der Löbtauer Kickers, die zu diesem Spielzeitpunkt das Spiel leiteten, glichen nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff aus. Sven Zschachlitz erzielte in der 53. Minute wieder die Führung für die FSV Lok, die die Mannschaft von Trainer Udo Haensel nicht mehr abgeben sollte. Die Vorlage des Konters kam vom 3:0-Torschützen Yamine Lemouddaa. Die folgenden 35 Minuten waren fast ohne nennenswerte Ereignisse – außer einer krassen Fehlentscheidung von dem eigentlich guten Schiedsrichter. Ein Angriff der FSV Lok stoppte beim Torhüter, der den Ball super fing, jedoch zwei Meter außerhalb des Strafraumes. Soweit so gut, denn für solche Spielsituationen gibt es klare Auslegungen und Regelungen. Warum auch immer zeigte der Schiedsrichter „nur“ die gelbe Karte, anstatt der richtig gewesenen Roten! Es war leider nicht die einzige Fehlentscheidung, aber die Krasseste! Nur dank dieser Auslegung des Schiedsrichters durften die Kickers das Spiel zu Elft beenden! In der 77. Minute sah dann nach mehrfachen Ermahnungen Veli Veliu die gelbe Karte wegen Reklamierens – unnötig!
Die letzten Minuten waren die Spannendsten des ganzen Spiels. In der 88. Minute erhöhte die FSV Lok auf 5:3 durch den Torschützen Mehmet Yildirim. Vorlagengeber war Nadir Merabet. Den Angriff zu dem Treffer leitet der Cousin von Mehmet Yildirim, Halit Yildirim, ein! Die Kickers schienen entgültig besiegt zu sein. Eine klare 4:1 Überzahl-Situation in der Nachspielzeit nutzte die FSV Lok nicht, die Führung weiter auszubauen. Fast mit dem Schlußpfiff erzielte Halit Yildirim das neunte und letzte Tor der Begegnung. Ähnlich wie das 1:0 und 3:0 eroberte sich Halit Yildirim im Mittelfeld den Ball und verwandelte den Ball sicher! Am Ende mit einem verdienten Sieg im Gepäck verabschiedete sich die FSV Lok vom dritten Spieltag und auf Platz 4 stehend! Nur ein Team in der Liga, neben der FSV Lokomotive Dresden, hatte bisher noch keinen Punkt abgegeben! Damit startete die FSV Lok besser als in der Vorsaison in die Saison und so sind die Hoffnungen groß, im oberen Tabellendrittel zu bleiben! Die FSV Lokomotive steht endlich da, wo sie hingehört – oben! Das nächste Spiel wird dagegen spannender! Im Auswärtskampf gegen Fortuna Rähnitz II. muss die FSV Lok eine ambitionierte Leistung zeigen, um sich weiter an den oberen Tabellenrängen messen zu können.
Aufstelllung:
[99] Abdelkader Makrelouf - [4] Ariel Thierry Tagne Saha, [6] Henry E. Okafor, [14] Sven Zschachlitz - [3] Rocco Glasewald, [5] Nico Wehner (C) - [11] Sven Haerting, [23] Lukas Bellmann (55. Min: [9] Mehmet Yildirim), [8] Veli Veliu - [15] Gerd Peukert (62. Min: [7] Halit Yildirim), [13] Yamine Lemouddaa (66. Min: [10] Nadir Merabet)
Tore:
1:0 19. Min. Nico Wehner
2:0 21. Min. Sven Haerting, Vorlage: Gerd Peukert
3:0 35. Min. Yamine Lemouddaa
3:1 37. Min. ET Sven Zschachlitz
3:2 39. Min.
3:3 47. Min.
4:3 53. Min. Sven Zschachlitz, Vorlage: Yamine Lemouddaa
5:3 88. Min. Mehmet Yildirim, Vorlage: Nadir Merabet
6:3 90.+3. Min. Halit Yildirim
Karte:
Veli Veliu (77. Minute) wegen wiederholtem Reklamierens
Arbeitssieg zum Auftakt gegen den DFC „Lustiger Geselle“ Meißen II. (08.08.2010)
Wenn eine Mannschaft drei Tore kassiert, scheint vieles auf eine Niederlage hindeuten. Wenn allerdings dieselbe Mannschaft fünf Tore schießt, deutet vieles auf ein Spiel hin, was sehr turbulent zu schien sein. Ein Arbeitssieg – mehr war es schlussendlich nicht – für die FSV Lok zum Saisonauftakt gegen den Liga- und Verbandsneuling DFC „Lustiger Geselle“ Meißen II. Am Ende der Saison fragt keiner mehr nach dem Spiel.
In der 15. Spielminute folgte der erste von insgesamt acht Treffern. Torschütze war Halit Yildirim nach einer Vorlage von Yamine Lemouddaa. Zehn Minuten später dann der Doppelschlag der FSV Lok. Erst in der 25. Minute sprintete Yamine Lemouddaa mit dem Ball durch die Meißner Abwehr und kam zum Schuss. Der Ball ging zuerst an den Pfosten, prallte dann an einen Meißner Abwehrspieler und dann ins Tor. Nur 40 Sekunden später lupfte Halit Yildirim zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Die Vorlage steuerte Veli Veliu bei. Der Anschlusstreffer für Meißen kam in der 40. Spielminute nach einer schönen Flanke von rechts.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff bekam Shkumbin Ademaj den Ball unglücklich im eigenen Strafraum den Ball an die Hand – es war wohl mehr angeschossen, daher keine Absicht. Der Pfiff des Schiedsrichters ertönte trotzdem und das Entsetzen war groß – Elfmeter für Meißen! Dieser wurde mehr oder weniger sicher verwandelt, denn der Ball ging mittig an die Unterkante der Latte und von da ins Tor. Nur noch 3:2 und so langsam kam Hektik bei der FSV auf.
Für Beruhigung sorgte dann Nadir Merabet, der in der Halbzeit für den grippegeschwächten Gerd Peukert kam. 24 Minuten nach seiner Einwechslung – also in der 69. Minute – erzielte er den vierten Treffer für die FSV Lok. Nach drei Kopfbällen am gegnerischen Strafraum schloss Nadir Merabet mit einem Drehschuss ab und der Ball zappelte im Meißner Netz. Nach 77. Spielminuten dann das nächste Tor und wieder war es Nadir Merabet nach Vorlage von Veli Veliu. Last, but not least: Das 5:3 war ein klares Abstimmungsproblem zwischen Torhüter Abdelkader Makrelouf und Shkumbin Ademaj und so konnten die Meißner noch einmal einen Treffer markieren.
Bleibt noch zu erwähnen, dass das Spiel mit vier gelben Karten relativ fair verlief. Auf Seiten der FSV Lok waren es Shkumbin Ademaj und Nadir Merabet. Auch wenn wir schon bessere Schiedsrichter hatten, war auch die Leistung an der Pfeife okay für die Verhältnisse der beiden Teams. Unsere beiden Neuzugänge Rocco Glasewald und Sven Zschachlitz bestritten in dem Spiel die Feuertaufe bei der FSV. Beide haben noch Luft nach oben, aber auch gute Ansätze gezeigt. Es sind gute Neuzugänge, die weiter in die Mannschaft integriert werden und uns auf jeden Fall weiterhelfen.
Bleibt noch, den Sieg zu verbuchen, die drei Punkte ins Soll zu tragen und dann mit voller Konzentration aufs nächste Spiel in Leuben schauen. Leichter wird es nicht mehr!
Aufstellung:
[99] Abdelkader Makrelouf – [4] Ariel Thierry Tagne Saha, [2] Shkumbin Ademaj, [14] Sven Zschachlitz – [3] Rocco Glasewald, [11] Nico Wehner (C) – [15] Gerd Peukert (46.: [10] Nadir Merabet), [7] Veli Veliu, [8] Halit Yildirim – [13] Yamine Lemouddaa (75.: [22] Cheref Benchouia), [23] Lukas Bellmann
Tore:
1:0 15. Min. Halit Yildirim, Vorlage: Yamine Lemouddaa
2:0 25. Min. Yamine Lemouddaa
3:0 26. Min. Halit Yildirim, Vorlage: Veli Veliu
3:1 40. Min.
3:2 55. Min. Handelfmeter
4:2 69. Min. Nadir Merabet, Vorlage: Veli Veliu
5:2 77. Min. Nadir Merabet, Vorlage: Veli Veliu
5:3 90. Min.
Gelbe Karten:
Shkumbin Ademaj, Nadir Merabet (beide: wiederholtes Foulspiel)
17. Spieltag: Unfassbar: FSV Lok nur mit Remis gegen SSV Turbine Dresden (06.06.2010)
Was war das für ein Spiel? Mit 120 Zuschauern begann das letzte Spiel der aktuellen Saison der FSV Lok - ein neuer Zuschauerrekord nach der Wiedergründung! Bereits vor dem Spiel war klar, dass es eine turbulente Saison war. Höhen und Tiefen waren über die komplette Saison hinweg der ständige Begleiter der FSV Lok Dresden. Und mit einem Tief begann der Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 28 Grad Celsius! Eine knappe halbe Stunde vor Spielbeginn versagte unserem Nachwuchskoordinator und "Stadionsprecher" die Technik, so dass er extra noch einen Ersatzrechner organisieren musste. Mit dem Anpfiff war er zurück an der PIE21 und konnte so die fulminanten ersten Minuten der FSV Lok miterleben.
Nach nur drei Minuten stand es bereits 1:0 - und das diesmal nicht für den Gegner. Yamine Lemouddaa legte den Ball schön auf den mitgelaufenen Cheref Benchouia, der für das 1:0 für die FSV Lok sorgte. Keine zwei Minuten später erhöhte die FSV Lok bereits zum 2:0. Diesmal legte der Torschütze Benchouia für den Vorbereiter Lemouddaa auf. Jetzt hieß es, weiter Gas geben! Denn die Gäste von SSV Turbine Dresden waren mehr als sprachlos von den ersten Minuten. Und die Mannschaft hielt, was die Erwartungen versprach. In der 13. Minute folgte das 3:0! Vorlage Cheref Benchouia und Torschütze Yamine Lemouddaa, der schon seinen zweiten Treffer markierte. Alle waren guter Hoffnung und so schlichen sich die ersten Unsicherheiten ins Spiel!
Der Kapitän und Keeper Martin Leffler holte sich unberechtigt in der 19. Minute nach einer Reklamation beim Schiedsrichter die Gelbe Karte ab. Eine Karte, die sich noch rächen sollte. Ein Highlight brachte die erste Hälfte noch: In der 37. Minute kam Turbine zum Anschlusstreffer! Das war dann auch der Halbzeitstand von 3:1! Alles in Allem konnte die FSV Lok zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit ging es darum, unnötige Fehler zu vermeiden und wenn möglich den Vorsprung weiter auszubauen.
Die nächste gelbe Karte für die FSV Lok holte sich in der 53. Minute Cheref Benchouia ab. Nur sieben Minuten später sollte der Schock für die FSV Lok kommen. Turbine Dresden erzielte das 3:2 und schöpfte Hoffnung, das Spiel noch zum Ausgleich zu drehen! 20 Minuten vor Ende des Spiels war Schluss für Martin Leffler. Nach einer hitzigen Diskussion mit dem Schiedsrichter und Trainer Udo Haensel gab es für ihn die zweite gelbe Karte - somit Gelb-Rot! Es war ein trauriger Moment, da er das letzte Spiel für die FSV Lok machte. Es folgten spannende letzte 20 Minuten. Bis auf wenige Chancen der FSV Lok hatten die Spieler von Turbine Dresden das Spiel nun vollkommen in der Hand.
Ariel Thierry Tagne Saha holte sich in der 87. Minute nach einem bösen Foul noch eine gelbe Karte ab. Es war bereits die dritte in diesem Spiel für die FSV Lok! In der ersten Nachspielminute passierte, was passieren muss! SSV Turbine Dresden erzielte das 3:3! Turbine kann mit dem Punkt sicher besser leben, als die FSV Lok. Damit geht eine durchschnittliche Rückrunde zu Ende.
Sei noch erwähnt, dass unser Neuzugang Nico Wehner bereits seine ersten 90 Minuten im Trikot der FSV Lok machte. Es war ein Debüt, was sich sehen lassen kann! Er wird uns in der neuen Saison weiter unterstützen können! Wie die Mannschaft dann aussehen wird, zeigt die Vorbereitung.
Aufstellung:
[99] Martin Leffler (C) - [3] Nico Wehner, [6] Heny E. Okafor, [33] Ievgenii Medved (46. Min.: [4] Ariel Thierry Tagne Saha), [5] Ullrich Koppelt - [11] Sven Haerting, [10] Nadir Merabet, [7] Veli Veliu, [22] Cheref Benchouia (52. Min.: [23] Lukas Bellmann; 70. Min.: [90] Abdelkader Makrelouf) - [15] Gerd Peukert, [13] Yamine Lemouddaa
Tore:
1:0 Cheref Benchouia (Vorlage: Yamine Lemouddaa), 3. Min.
2:0 Yamine Lemouddaa (Vorlage: Cheref Benchouia), 5. Min.
3:0 Yamine Lemouddaa (Vorlage: Nadir Merabet), 13. Min.
3:1 37. Min.
3:2 60. Min.
3:3 90.+1. Min.
Gelbe Karten:
Martin Leffler (18. Min.), Cheref Benchouia (53. Min.), Ariel Thierry Tagne Saha (87. Min.)
Gelb-Rote Karten:
Matin Leffler (70. Min.)
16. Spieltag: FSV Lok schrammt knapp am Punktgewinn vorbei (29.05.2010)
Die FSV Lok hat im letzten Auswärtsspiel bei SG Weißig 2. nur knapp einen Punkt verfehlt. Nach Abpfiff war die Enttäusch groß. Was richtig positiv zu vermerken ist: Nach 45 Minuten stand hinten bei der FSV Lok die Null! Das gab es lange nicht mehr. Allerdings stand auch vorn die Null! Es gab viele gute Chancen für Weißig, doch außer Pfosten und Lattentreffer war kaum Zählbares dabei. Bei der FSV Lok gab es ein paar vereinzelte Chancen, jedoch hatte Weißig klar das Spiel in der Hand.
Das sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern. Es änderte sich jedoch nur wenig! Nur in einigen sehenswerten und offensiven Spielzügen steigerte sich die FSV Lok, jedoch fehlte wieder der Abschluss. Oft waren es ganz einfache Zweikämpfe, die verloren worden. Auch in der zweiten Halbzeit gab es wieder Latten- und Pfostentreffer für Weißig. Auch für die FSV Lok gab es einen sehenswerten Lattentreffer - Nadir Merabet köpfte nach einer Ecke den Ball an die gegnerische Latte.
In der 50. Minute dann der unnötige Fehler im Abwehrverhalten der FSV Lok Dresden. Statt sicher zu klären wurde der Ball im eigenen Strafraum gefährlich und nicht direkt aus der Gefahrenzone gepasst. Der gegnerische Stürmer sah sich das nicht lange an, kam kurz an den Ball und schob den Ball freistehend an Keeper und Kapitän Martin Leffler vorbei ins Netz.
Schlussendlich muss die FSV Lok mit dem Punktverlust leben. Weißig war vor dem Spiel schon sicher aufgestiegen und konnte den zweiten Tabellenplatz weiter festigen. Die FSV Lok bleibt auf Rang 8. Damit ist das Ziel aus den letzten beiden Spielen mit 4 Punkten rauszugehen verpasst! Jedoch stimmt es Fans und Mannschaft stolz, dass die Favoriten fast gestolpert wären. Gegen Laubegast konnte die FSV Lok einen Punkt im Ostragehege lassen, gegen Rotation gelangen Auswärts 3 Tore (wenn auch 4 Gegentreffer) und auch Weißig hatte bestimmt nicht mit einer so spielstarken FSV -Mannschaft gerechnet. Jetzt noch einen Dreier zum Abschluss und wir können alle beruhigt und entspannt die Saison beenden und uns auf die Weltmeisterschaft freuen.
Aufstellung:
[99] Martin Leffler (C), [13] Yamine Lemouddaa (68. Min: [22] Cheref Benchouia), [5] Ullrich Koppelt, [4] Ariel T. Tagne Saha - [6] Henry E. Okafor - [7] Veli Veliu, [11] Sven Haerting, [10] Nadir Merabet, [23] Lukas Bellmann - [9] Mehmet Yildirim, [15] Gerd Peukert
Tore:
1:0 (63. Min.)
Gelbe Karten:
Cheref Benchouia (87. Min/Meckern)
18. Spieltag: FSV Lok verliert zu zehnt in Löbtau (15.05.2010)
Seit langem trat die FSV mal wieder nur mit zehn Mann an. Wir hatten eigentlich gedacht, dass die Mannschaft ist über diese Zeit hinweg ist. Auch eine weitere Schwäche zeigte die Mannschaft: unkonzentriertes Verhalten besonders in den ersten Spielminuten. So schenkte die FSV Lok den Löbtauern ein frühes Tor. Erst danach kam die Lok ins Spiel.
Die Spieler zeigten in der ersten Halbzeit ansehnliche Spielzüge und so kamen Chancen um Chancen zustande. Lediglich der Abschluss und damit das Tor fehlte bis zur Halbzeit auf Seiten der FSV Lok. Das machte Löbtau besser. Fehlende Konzentration in der Defensive nutze Löbtau aus und traf zum zweiten Mal.
Die zweite Halbzeit war ein Kampf, vor allem mit der Kondition. Bereits 3 Minuten nach Wiederanpfiff stand es 3:0. Die Löbtauer, die bis zur Halbzeit bereits dreimal gewechselte hatte, gab nach dem dritten Tor klar den Ton an. Sie eroberten sich oft in der Hälfte der FSV Lok den Ball und erarbeiteten sich Chancen. Auch Defensiv stand die Dritte von Löbtau sehr stabil. Es folgte das 4:0 in der 64. Minute. Nachdem 4:0 schien die Motivation unserer FSV Lok schon am Boden, als Gerd Peukert mit seinem 4:1 noch mal den Kampfgeist weckte. Dieser Kampfgeist verlor sich jedoch wieder im Niemandsland, als Löbtau auf 5:1 erhöhen konnte. Das Spiel war mehr als entschieden. Viele Spieler der FSV Lok konnten auch nicht mehr den Angriffen von Löbtau folgen.
Die Löbtauer spielten ihre konditionellen Vorteil immer mehr aus und nutze die Fehler unsere Mannschaft. Das 6:1 (84. Minute) war somit sogar noch recht glücklich, da auch Löbtau viele Chancen vergab. Aber auch die FSV Lok konnte ihre wenigen Chancen nicht in Tore ummünzen.
Eine der letzten Aktionen des Spiels gehörte der FSV Lok. Ein gut getretener Freistoß von Nadir Merabet in 87. Minute, den der Torwart nach vorn abwehrte, ermöglichte Sven noch ein Abstaubertor - das 6:2.
Ohne vollständige Mannschaft und ohne Wechselspieler ist gegen solch einen Gegner einfach kein Spiel zu gewinnen. Bedanken dürfen wir uns auch beim Staffelleiter, der das Spiel auf Samstag gelegt hatte (obwohl beide Mannschaften sich auf Sonntag geeinigt hatten). Es ist schade, dass durch solche Einzelaktionen Spiele kaputt gemacht werden. Auch, dass kein Schiedsrichter da gewesen war, geht mit auf die Kappe vom Staffelleiter. Wir können uns bei einem "Ersatzschiedsrichter" bedanken, der zuvor bereits ein Spiel gepfiffen hatte. So wäre das Spiel aufgrund des Fehlens des Schiedsrichter so fast noch ausgefallen. Darüber sollte man auch mal nachdenken!
Jetzt hoffen wir auf einen erfolgreichen Saisonausgleich mit 4 Punkten gegen Weißig (A) und Turbine (H).
15. Spieltag: FSV Lok "nur" mit Remis gegen Laubegast 2. (25.04.2010)
Um einen Einstieg zu finden, fangen wir mal beim schlechtesten Mann auf dem Platz an - der Schiedsrichter. Er hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und so wurden beide Mannschaften fast gleich benachteiligt. Aber wie heißt es doch so schön: Den Schiri haben beide Teams. Die sommerlichen Temperaturen von über 20 Grad haben heute sicherlich nicht nur beim Schiedsrichter für ne Menge Schweiß gesorgt.
Verletzungsbedingt stellte sich die Mannschaft der FSV Lok Dresden fast von alleine auf. Drei Spieler sind derzeit verletzt, einer gesperrt und zwei Spieler waren berufsbedingt verhindert. Die elf Spieler, die auf dem Platz standen, zeigten von Anfang an eine beherzte Leistung mit vielen Torszenen. Lediglich ein Tor fehlte - bis zur 18. Minute. Halit Yildirim, der das letzte Saisonspiel für die FSV Lok bestreitete, erlöste die FSV Lok mit einem Schuss von halb links. Jedoch war es Halit Yildirim, der in der 35. Minute verletzungsbedingt nach Leistenproblemen aufgeben musste. Für ihn spielte Lukas Bellmann.
Kurz vor dem Seitenwechsel dann folgte durch einen direkt verwandelten Freistoß der Ausgleichstreffer von Laubegast. Es war eine Halbzeit, die stark vom Schiedsrichter geprägt war. Falsche Entscheidungen konnten die über 60 anwesenden Zuschauer fast im Minutentakt sehen. Eigentlich schade, da es so schon eine hitzige Partie war.
Die zweite Halbzeit fing so an, wie die erste endete. Hitzig mit Fouls und Fehlentscheidungen auf beiden Seiten. In der 69. Spielminute sah Shkumbin Ademaj nach wiederholtem Meckern die Gelbe Karte - nicht das erste Mal in dieser Saison. Vier Minuten später war es Veli Veliu, der seinen Gegenspieler im eigenen Strafraum zu Fall brachte. Die logische Entscheidung: Elfmeter! Torwart verladen und Laubegast in Führung. Da war der Keeper der FSV Martin Leffler ohne jegliche Chance.
In der 76. Minute folgte eine gelbe Karte für einen Laubegaste Spieler. Mohammed El-Alawi, der nach langer Pause wieder zurück im Trainings- und Spielbetrieb ist, glich in der 79. Minute für die FSV Lok aus. Es war ein sensationelles Tor! Es folgte Doppelgelb für Yamine Lemouddaa und einen Spieler von Laubegast. Warum Yamine Lemouddaa nach einem Foul am Geburtstagkind Nadir Merabet Gelb sah, kann wohl keiner beantworten. Alles Aufbäumen nützte nichts mehr und so blieb es letztendlich beim 2:2 Remis.
Es hätte sich keiner beschweren können, wenn hier eine der beiden Mannschaften das entscheidende Tor noch geschossen hätte. So aber kann vor allem die FSV Lok zufrieden sein. Gerade, wenn man an das Hinspiel zurückdenkt! Damals gewann Laubegast mit 13:1 gegen nur neun Spieler der FSV Lok Dresden. Jetzt heißt es erst mal Kräfte tanken und die schönen sonnigen Tage genießen. Das nächste Spiel findet in fünf Wochen in Weißig statt. Es wird also nicht leichter aber mit so einer Mannschaftsleistung wie heute, können wir auch positiv in die nächsten Spiele blicken!
Aufstellung:
[99] Martin Leffler (C) - [13] Yamine Lemouddaa, [2] Shkumbin Ademaj, [4] Ariel Tagne Saha - [5] Ullrich Koppelt, [11] Sven Haerting - [7] Veli Veliu, [10] Nadir Merabet, [8] Halit Yildirim (35. Min: [66] Lukas Bellmann) - [14] Mohammed El-Alawi, [15] Gerd Peukert
Gelbe Karten:
Shkumbin Ademaj (69. Min.), Yamine Lemouddaa (81. Min.)
14. Spieltag: FSV Lok unterliegt beim Spitzenreiter TSV Rotation Dresden 3. (18.04.2010)
Was soll man zu so einem Spiel eigentlich noch sagen? Bereits in der ersten Spielminute fiel der erste Gegentreffer für die FSV Lok Dresden. Unglückliches und unkoordiniertes Abwehrverhalten führte zu dem Rückstand. Anstatt danach gleich putzmunter zu agieren, machte die FSV Lok weitere Fehler und so war die Erhöhung zum 2:0 die logische Folge. Dass dies bereits in der dritten Spielminute fiel war ein deutliches Zeichen, dass einige Spieler der FSV Lok noch gar nicht richtig auf dem Platz standen. Ob das an der Anstoßzeit von 8:45 lag oder einen anderen Grund hat, war so nicht erkennbar.
Es folgten weitere schwache Minuten der FSV Lok Dresden und die Mannschaft des TSV Rotation Dresden gelang immer wieder mit gefährlichen Vorstößen vor das Tor von Keeper Martin Leffler. In der 19. Minute war das Spiel eigentlich entschieden. Das 3:0 war zu verbuchen. Man konnte Schlimmes befürchten, doch dann wachten die Spieler auf und fingen an, Fußball zu spielen und das Spiel mitzubestimmen. In der 22. Minute lupfte Nadir Merabet den Ball über den gegnerischen Keeper ins Tor. Neue Hoffnung keimte auf. Allerdings fiel nur eine Minute später ein erneuter Gegentreffer für die FSV Lok Dresden. Das Halbzeitergebnis von 4:2 besorgte dann Halit Yildirim mit einem sehenswerten Schuß aus der Mitte in der 35. Minute.
Zur Halbzeit kam der wegen einer Magenverstimmung geschwächte Torjäger Mehmet Yildirim für Gerd Peukert ins Team. Es folgten aufregende Minuten mit den besseren Torchancen für Rotation. Wie schon in der ersten Halbzeit musste der Ball mehrfach von der Linie gekratzt werden, da der Keeper der FSV Lok geschlagen war und nur so ein höherer Rückstand verhindert wurde. In der 67. Minute wurde es nochmal spannend. Es war wieder Nadir Merabet der weiter verkürzte und einen Freistoß direkt ins kurze Eck beförderte - klasse Tor!
Jedoch nützte das Aufbäumen kaum noch was. Das Spiel wurde in den ersten 20 Minuten entschieden. Rein vom Ergebnis betrachtet wäre ein Punkt auch unverdient gewesen. Normalerweise sollten mit 3 Tore beim Spitzenreiter reichen, um mindestens einen Punkt mitzunehmen. Wenn man die ersten 20 Minuten wegnimmt, war es doch ein ansehnliches Spiel gegen einen Gegner, der teilweise auf Augenhöhe war. Sei noch erwähnt, dass das Spiel mit nur 3 gelben Karten ein faires Spiel auf beiden Seiten war. Jetzt blicken wir in die Zukunft und haben mit Laubegast den Tabellenzweiten vor der Brust. Hoffen wir, dass die Anstoßzeit von 15 Uhr uns wieder mehr gelegen kommt.
Aufstellung:
[99] Martin Leffler (C) - [6] Henry E. Okafor, [2] Shkumbin Ademaj, [4] Ariel Tagne Saha - [5] Ullrich Koppelt - [11] Sven Haerting, [10] Nadir Merabet, [8] Halit Yildirim, [7] Veli Veliu - [13] Yamine Lemouddaa, [15] Gerd Peukert (46. Min.: [9] Mehmet Yildirim)
Gelbe Karte:
Mehmet Yildirim (75. Min.)
13. Spieltag (Nachholspiel): Schade - FSV nur mit Remis gegen Fortuna Rähnitz 2. im Nachholspiel (11.04.2010)
Das Nachholspiel vom 13. Spieltag, das wir aufgrund eines TBC-Verdachtes absagen mussten, endete mit einem nach dem Spielverlauf betrachteten enttäuschenden 2:2 (0:2). In der ersten Halbzeit war die FSV Lok klar überlegen. Man könnte fast Einbahnstraßenfußball sagen. Ohne jegliche Torchance brachten die Rähnitzer da nichts Nennenswertes zustande. In der 26. Minute war es soweit. Mehmet Yildirim ließ die FSV Lok jubeln. Nach mehreren FSV Chancen schloss Mehmet Yildirim von links ab und traf ins rechte Eck. Klasse Tor!
Nur fünf Minuten später war es wieder Mehmet Yildirim, der die Führung ausbaute. Das Tor war dabei eine Kopie vom 0:1. Das war dann auch der Pausenstand. Mit Bedauern musste die FSV Lok Halit Yildirim in der 35. Minute mit Leistenbeschwerden auswechseln. Halit Yildirim war bereits angeschlagen ins Spiel gegangen und konnte danach nicht mehr der Mannschaft helfen.
Bei kalten 5°C und einem frischen Wind ging es dann nach der Pause weiter. Doch das Spiel drehte sich. Rähnitz kam immer mehr zu Chancen und bauten die Überlegenheit der FSV im Mittelfeld ab. Immer mehr verlor dabei die FSV Lok den wichtigen Faden und so geschah, was geschehen musste. In der 61. Minute fiel der Anschlusstreffer für Rähnitz. In der Abwehr waren die großen Lücken, die in der gesamten Saison schon immer wieder da waren, vorhanden und so netzte ein eingewechselter Spieler den Ball ins Tor der FSV Lok ein. Die Hoffnung für Rähnitz war da. Es entwickelte sich ein immer schlechter werdendes Spiel auf beiden Seiten mit vielen Fehlpässen. Dass der Platz nicht der Beste war, kann aber hier nicht als Ausrede dienen.
In der 83. Minute schrammte der zweifache Torschütze der FSV Lok Mehmet Yildirim knapp am Platzverweis vorbei. Nach einem Foul, bei dem Schiedsrichter schon rot gegeben haben, sah Mehmet Yildirim nur Gelb. Das Klatschen hinterher hatte der Schiedsrichter nicht geahndet - Glück gehabt! Jedoch war das Zeichen für die zweite Auswechslung mehr als deutlich. In der 85. Minute kam Lukas Bellmann noch zum Einsatz für den gelbverwarnten Mehmet Yildirim. Jedoch hatte das Spiel dann doch noch einen negativen Höhepunkt für die FSV Lok. Aus klarer Abseitsposition, was jedoch allein der Schiedsrichter nicht gesehen hatte, gelang Rähnitz in der Schlussminute noch der Ausgleich. Nach dem Tor holte sich der Oldie der FSV Lok Ullrich Koppelt noch Gelb ab, nachdem er sich beim Schiedsrichter beschwert hatte.
Vor dem Spiel wäre die FSV Lok gern mit einem Punkt gegangen. Nach dem Spielverlauf war der eine Punkt zu wenig! Jetzt heißt es nach vorn schauen, denn mit TSV Rotation Dresden 3. steht der Spitzenreiter der 2. Stadtklasse als nächster Gegner auf dem Plan der FSV Lok Dresden. Hoffen wir nur das Beste…
Aufstellung:
[99] Martin Leffler (C) - [6] Henry E. Okafor, [2] Shkumbin Ademaj, [4] Ariel T. Tagne Saha - [8] Ullrich Koppelt - [5] Halit Yildirim (35. Min.: [13] Masumo Neliumba), [11] Sven Haerting, [10] Nadir Merabet, [7] Veli Veliu - [9] Mehmet Yildirim (85. Min.: [14] Lukas Bellmann), [15] Gerd Peukert
Gelbe Karten:
Mehmet Yildirim (83. Min.), Ullrich Koppelt (89. Min.)
12. Spieltag: Aufstieg adé - das wars! FSV Lok verliert Chaosspiel gegen Loschwitz mit 1:2 (21.03.2010)
Das war nix. Die direkten Gegner schwächelten, die Chance, mit einem Sieg auf Rang 5 zu klettern ist weg und der Aufstiegszug auch! Ganz nüchtern betrachtet, war das Chaosspiel, das wegen Gewitter und sinnflutartigen Regenfällen für knappe 15 Minuten unterbrochen werden musste, eine desolate Leistung in allen Mannschaftsteilen.
In der 22.Minute dann folgte der ersten Gegentreffer für die FSV Lok Dresden im Jahr 2010 - ein Eigentor! Keeper Martin Leffler spielte den Ball an den sicher geglaubten Ievgenii Medved, der ihn in Bedrängnis hoch zu ihm zurückspielte. Martin Leffler unterschätzte den Ball und nach einem kurzen Aufkommen auf dem nassen Rasen war der Ball im Netz der FSV Lok. Unglücklich und ein Gegentor, was sich Keeper Martin Leffler klar auf die Fahne schreiben muss. Unnötig zu diesem Zeitpunkt. Bis zur Pause verlief das Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte. Zur 1.Halbzeit sei noch gesagt, dass unser Kameruner Teku Humphred Awa nach 20 Minuten ausgewechselt werden musste, da er ein Kandidat für eine gelb-rote Karte war - Mehmet Yildirim war der neue Mann auf dem Platz.
Nach dem Seitenwechsel ging es so los, wie die 1.Halbzeit endete. Bis zur 75.Minute. Aufkommender Regen und ein immer näher kommendes Gewitter beendete die Partie für 15 Minuten. Als der Regen dann nachließ und das Gewitter auch abgeklungen war, ging es weiter. Doch es war genau die Unterbrechung, die der FSV Lok nicht gut tat. Keine Minute nach Wiederanpfiff zappelte der Ball im Tor der FSV Lok. Die Flanke kam von links und der gegnerische Stürmer schob freistehend ein.
Doch dann folgte doch noch der Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß von unserem Urgestein Ullrich Koppelt köpfte Sven Haerting den Ball ins Netz von Loschwitz. Jedoch kam das Tor zu spät und in den letzten Minuten gelang der FSV Lok nichts mehr, was zu einem Remis hätte führen können.
Sei noch gesagt, dass der Schiedsrichter insgesamt fünf gelbe Karten für die FSV Lok geben musste, während dessen die Loschwitzer ohne einen einzigen Karton blieben. Von den fünf gelben Karten waren nur zwei durch Fouls, den Rest wegen "Meckerns". Ein klares Indiz dafür, dass man mehr mit sich und dem Schiedsrichter, als mit Gegner und Ball beschäftigt war.
Gegen Rähnitz muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Der Aufstiegsplatz vier ist zwar weg, jetzt geht es nur noch um Wiedergutmachung. Aber das mit aller Konsequenz, meine Herren!
FSV nur mit Unentschieden gegen Dresden West, am 06.03.2010
Im vorerst letzten Vorbereitungsspiel gelang nur ein Unentschieden gegen Dresden West, der Freizeitmannschaft von FV Hafen Dresden. Das Spiel begann mit einem groben Fehler von Nadir Merabet. Er spielte den Pass nahe an der Mittellinie stehend zurück in die Abwehr. Jedoch konnte kein Mitspieler den Ball auf dem Eis- und Schneegemisch noch erreichen und so folgte, was folgen muss. Keeper Martin Leffler kam raus und verursachte mit einem Foul in der zweiten Spielminute einen Elfmeter. Der Torschütze wählte das linke Eck aus, Martin entschied sich genau für die andere Ecke. In der 29. Spielminute dann der Ausgleich. Der Ball, der wieder sehr oft nur durch die Mitte getragen wurde, landete erst bei Halit Yildirim und dann bei Gerd Peukert, der mit einem Schuß den Ausgleich erzielte.
Der Führungstreffer fiel dann nur wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Ein Zuckerpass von Gerd Peukert und Veli Veiliu konnte nur durch ein Foul gestoppt werden – Elfmeter für die FSV Lok Dresden. Nadir Merabet, der am ersten Gegentreffer noch maßgeblichen Anteil hatte, verlud den gegnerischen Keeper und die Führung für die FSV Lok Dresden war da.
In der zweiten Halbzeit klappte dann auf beiden Seiten nur noch sehr wenig. Bei der FSV Lok wurde auch fleißig gewechselt und in der 65. Spielminute sogar ein neuer Keeper getestet. Noch leicht verunsichert, aber nicht ganz talentfrei präsentierte er sich im Tor der FSV Lok Dresden. Doch es passierte, was passieren muss. Der Ausgleich fiel in der 80. Spielminute nach mehreren Fehlern in der Abwehr schob der gegnerische Stürmer den Ball ins Netz der FSV Lok. Schade eigentlich, aber bei vielen FSVern war da einfach die Puste weg.
Fazit: Nun ist die Vorbereitung fast am Ende angelangt, aber ein Punktspiel kommt für Einige zu früh. Das liegt an beruflichen Verhinderungen und damit fehlender Trainingsbeteiligung dieser Spieler. In den letzten beiden Wochen bis zum Punktspielstart müssen Einige aufhören zu kleckern und ranklotzen. Es gibt keine Alibis mehr, keine Ausreden! Gegen Loschwitz müssen drei Punkte her und das diesmal zu elft!
Testspielniederlage gegen Sachsen Kaitz, am 02.03.2010
Erneut schwaches Spiel mit vielen Fehlern! Mit nur 14 Mann (inkl. 2 B-Jugendspieler, ein A-Jugendspieler), sowie 3 Spieler die in Punktspielen noch nicht spielberechtigt sind, bestritt die FSV Lok am 02.03.2010 gegen Sachsen Kaitz ein Trainingsspiel.
Wieder großes Manko war das Aufwärmprogramm und so war es fast logisch, dass es bereits nach 2 Minuten 1:0 für Sachsen Kaitz stand! "Ersatzkeeper" Teku Awa zeigte dabei auch deutlich auf, dass er als eine ernsthafte Alternative zu Martin Leffler fungieren kann. Es folgten hektische Minuten und wieder lief viel durch die Mitte! Kaum ein Angriff der über die Flügel ausgetragen wurde. In der 25. Minute dann klingelte es wieder im Kasten der FSV Lok. Wieder heilloses Durcheinander in der FSV Abwehr.
Zur Halbzeit wurde fleißig gewechselt und auch ein neuer Keeper zwischen die Pfosten gesetzt! Ein Probespieler, der aber noch wachsen muss und mit 16 noch ein bisschen Zeit hat, sich zu entwickeln. Das einzig Gute an der zweiten Halbzeit: kein weiterer Gegentreffer. Aber das war auch schon der einzige Trost bei dem Spiel.
Der gestrige Auftritt mehr als schwach und verursacht eher mehr Falten, als das es weniger werden könnten. Meine Herren, in 2 1/2 Wochen ist Punktspielstart und wenn nicht bald ein großer Ruck durch die Mannschaft geht, dann wird es schwierig, die hochgesteckten Ziele zu verwirklichen! Noch ein Manko: Veli Veliu musste 5 Minuten vor Schluß aufgeben, nachdem er sich am Sprunggelenk verletzt hatte. Hoffen wir das Beste, dass er nicht ausfällt!
Wann gibt’s mal endlich wieder Leistung? Erneut schwaches Spiel der FSV Lok Dresden gegen Serkowitz, am 28.02.2010
In einem schwachen Spiel der FSV Lok Dresden trennte man sich gegen den Serkowitzer FSV mit einem 3:3 unentschieden!
Es dauerte keine viertel Stunde, bis der Ball das erste Mal im Tor der FSV Lok lag. Bei diesem ersten Gegentreffen paarten sich Fehler im Mittelfeld und der Abwehr der FSV. Auch Keeper Martin Leffler sah dabei nicht sehr glücklich aus. Danach lief auf beiden Seiten wenig bis gar nix zusammen. Erst in der 35. Spielminute fiel dann das nächste Tor – der Ausgleich durch Veli Veliu. Nach einer flachen Ecke von rechts nutzte Veli Veliu das Chaos im gegnerischen Strafraum und tippte den Ball mit der Hacke ins Netz.
Kurz vor der Pause dann folgte ein sehenswertes 2:1. Ein Freistoß, den Masumo von halblinks ausführte, landete perfekt bei Mehmet Yildirim, (der allerdings freistehend vorm Tor stand der erfolgreich ins Tor von Serkowitz köpfte. Damit ging es mit einem 2:1 in die Halbzeitpause. Zu erwähnen bleibt noch, dass die letzten 20 Minuten halbwegs sehenswert waren. Die FSV Lok Dresden kann doch Fußballspielen. Warum allerdings das Fußballspielen gleich am Anfang der zweiten Halbzeit wieder eingestellt wurde, ist nicht nur dem Trainer und Präsidium ein Rätsel.
Knappe zehn Minuten nach Wiederanpfiff glichen die Serkowitzer aus. Einige Spieler schafften es dann doch, sich wieder an die eigenen Stärken zu erinnern. So war es fast logisch, dass nach ein paar spielerisch starken Minuten der FSV Lok Dresden wieder ein Führungstor zu verbuchen war. Halit Yildirim netzte den Ball im Tor von Serkowitz ein. Auch wenn das Tor sehr schmeichelhaft war, da es rein optisch ein sehr haltbarer Ball für den Serkowitzer Keeper gewesen war. Aber nun sei es denn so! 3:2 für die Lok!
Jedoch, und das ist das unverständliche, wieder Hektik im Spiel nach vorn, kaum ein Mittelfeld, fehlende Kondition und eine führerlose Abwehr führten dann zum erneuten Ausgleich durch einen Spieler, den die FSV Lok für das Testspiel an Serkowitz „ausgeliehen“ hatte. Burim Hasani, ein B-Jugendspieler der FSV Lok, erzielte freistehend den Ausgleichstreffer.
Fazit: Es bleibt noch viel Arbeit bis zum Punktspielstart! Lobenswert sind nur drei gezählte Abseitsstellungen auf Seiten der FSV Lok Dresden. Das hat sich gebessert, aber in vielen Mannschaftsteilen und insbesondere beim Thema Kondition müssen einige noch einiges zulegen! Aber ohne Fleiß, kein Preis!
Lautstarker Trainer bei schwachem 4:2 gegen SV Dresden-Neustadt, am 21.02.2010
Die FSV Lok Dresden hat die Testspiel-Siegesserie fortgesetzt. Gegen den SV Dresden-Neustadt gelang ein 4:2-Erfolg. Das Spiel war jedoch nicht mit den Spielen der vorherigen Wochen vergleichbar. Abspiel-fehler, Stellungsfehler und fehlende Kondition zeigten schon in der 1.Halbzeit vermehrt aktuelle Schwä-chen der Mannschaft. Nach knappen 10 Minuten erzielten unsere Gäste den Führungstreffer zum 1:0. Es dauerte knapp 30 Minuten, bis Gerd Peukert nach einem sehenswerten Pass frei vorm gegnerischen Keeper stand und einnetzte. Das war auch der Halbzeitstand (1:1).
Zur Halbzeit folgten zwei Wechsel. Nadir Merabet wurde für Mehmet Yildirim eingewechselt und Ariel-Thierry Tagne-Saha wechselte mit Sven Haerting. Schon kurze Zeit nach Wiederanpfiff stand es plötzlich 2:1 für die FSV Lok Dresden. Halit Yildirim wurde vom gegnerischen Torwart so angeschossen, dass der Ball im Netz der Neustädter landete. Ebenso überraschend wie das Führungstor war aber auch der er-neute Gegentreffer. Nach einer versuchten, aber missglückten Rettungstat von Ariel-Thierry Tagne-Saha stand es 2:2! Die beiden Treffer fielen innerhalb von einer knappen Minute.
Beide Mannschaften zeigten deutliche Schwächen und Stärken. Die Neustädter waren läuferisch meis-tens überlegen und auch lautstark vertreten. Unsere Spieler standen wieder zu oft im Abseits, waren sehr robust im Zweikampf und zeigten etliche Fehler in der Organisation des Spielaufbaus. Ein oft klaffendes Mittelfeldloch verursachte unnötige Hektik im Spiel der FSV Lok!
Doch wenn du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt irgendwo ein Ersatzspieler her! So bekam Lukas Bellmann seine Chance und nutzte sie nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung zur erneuten Füh-rung! Etwas überraschend kam er freistehend vorm gegnerischen Tor zum Schuss und netzte erfolgreich ein. Nach 80 Minuten folgte dann das 4:2 durch Humphred Teku Awa. Mit dem schwächeren linken Fuß zog er ab und der Ball zappelte im Tor. Der Entstand mit 4:2 war jedoch etwas zu hoch und spiegelte nicht die von beiden Mannschaften schlechte Leistung wieder. Es waren schöne Tore, aber das Spiel zeigte eindeutige Schwächen auf beiden Seiten, die bis zum Punktspielstart in vier Wochen behoben werden müssen.
- dafra -
FSV Lokomotive Dresden gegen SG Dölzschen II., am 14.02.2010
Test gegen Dölzschen erfolgreich!
Erneut fehlten mit Daniel, Lukas, Momo, Veli, Mehmet, Ariel, Shkumbin wegen Urlaub, Prüfung, Krankheit, Verletzung und Arbeit einige Leute. dennoch konnte der Trainer auf 15 Spieler (zwei A-Jugendliche und zwei Probespieler). Trotz vier Spielern, die in der Vorweihnachtszeit noch in der Anfangself standen, legte die Mannschaft wie die Feuerwehr los und erzielte durch einen der Neuzugänge das 1:0 in der 2.Spielminute. In der ersten halben Stunde kam der Gegner kaum zur Entfaltung, das 2:0 nach etwa 20 Minuten durch Ulli war schon eine kleine Vorentscheidung. Danach ließ man es etwas ruhiger angehen, doch man mußte auch nicht befürchten, dass der Gegner uns ernsthaft in Gefahr hätte bringen können. Als die Dölzschener, gegen die im Sommer noch 1:11 verloren wurde, einen Strafstoß zugesprochen bekamen, hatte man dann das Glück bzw. das Unvermögen des Schützens auf seiner Seite. So ging es dann mit dieser 2:0-Führung in die Pause.
Mit den nun folgenden Wechseln (die Probe- und Nachwuchsspieler wurden eingewechselt) kam auf dem sehr glatten Schneegeläuf aber der Spielfluß abhanden, es wurde wieder mehr durch die Mitte als über die Außenbahnen gespielt. Als dies dennoch einmal konsequent gemacht wurde, erzielte unser Oldie Ulli das 3:0 (55.). Damit schien der Kuchen gegessen, auch wenn der Gegner fortan spieltechnisch besser war und neben einigen Chancen auch ein deutliches Übergewicht hatte. Zu mehr als dem 1:3 nach einem FSV-Torwartfehler (70.) reichte es aber nicht. Bei uns dennoch zu beobachten, dass zuwenig dem Ball entgegen gegangen wurde, zuviel durch die Mitte kam und sich einige auch zu spät vom Ball trennten. Bis zum Punktspielstart muß an diesem Timing, dem bedingungslosen Einsatz und dem Flügelspiel gearbeitet werden.
Überzeugt haben heute wieder (wie schon die gesamte Saison) Yevghenii, Halit und Ulli. Überraschend der Einsatz und das Selbstbewußtsein unseres A-Jugendlichen Stefan. Sicherlich, mit Veli, Ariel und Mehmet (und eventuell auch dem derzeit sehr oft arbeitsmäßig verhinderten Shkumbin) hat der Trainer weitere Alternativen, sowie mit Cheref und Massumo zwei weitere gute Spieler zur Verfügung. Und man merkt, die Jungs wissen langsam, dass sie um die neu zu vergebenden Stammplätze spielen. Buchen kann die nämlich keiner für sich ...
FSV Lok Dresden
FSV Lokomotive Dresden gegen SG Trachenberge II. (1.Kreisklasse), am 07.02.2010
Aufstellungssorgen und Überraschnungssieg!
Obwohl der Kontrahent derzeit auf einem Abstiegsplatz in der 1.Kreisklasse steht, wiederspiegelt dies nicht die genaue Situation, denn die Kicker von der Aachener Str. haben drei Nachholespiele mehr als die Konkurrenz und könnten bis auf Platz 8 hochrutschen. Daß sie dabei auch gegen unmittelbare Kontrahenten spielen und keine Spitzenteams, macht das Ganze natürlich noch verständlicher.
Zunächst aber erst einmal Dank an den Gegner, denn bei uns fielen plötzlich massenhaft Spieler aus: Zwei Testspieler verschreckte das harte FSV-Training, Medved, Seyfert und Frase sind verletzt, Peukert und Bellmann im Urlaub, Kapitän Ademaj, Torschützenbester Mehmet Yildirim, Neuzugang Koppelt mußten arbeiten und Okafor wurde am frühen Morgen Papa - herzlichen Glückwunsch! So gab uns Trachenberge zwei seiner Wechselspieler, die ihren Trainer dann mit einer guten Leistung überraschten. Neu bei uns dagegen ein Testspieler (Cheref Benchouia), ein Algerier mit deutschem Pass.
Der FSV gelang ein ungefährteter Sieg, wobei er aufgrund vieler eigener und vermeidbarer Abseitsstellungen deutlicher hätte ausfallen müssen. Gute Eindrücke hinterließen alle neun FSV-Spieler, sicherer Torwart, überraschend starker Awa als Abwehrchef, Haerting wies eine deutliche Steigerung zur Vorwoche erkennen, nach vorn wurde fast ausschließlich über die Flügel gespielt, Halit Yildirim und die beiden Testspieler - allesamt sehr positiv. Veliu und Merabet müssen lernen schneller und direkt zu spielen, da stehen unsere Spitzen nicht so oft im Abseits. Die wiederum müssen sich etwas mehr an der Abwehr des Kontrahenten orientieren. Fehlerlos war´s nicht, aber 6 Wochen vor Punktspielstart schon ganz hoffnungsvoll.
Torfolge: Frühes 1:0 durch einen Trachenberge-Spieler, 2:0 nach etwa 25 Minuten durch den Testspieler Cheref Benchouia, 2:1-Anschluß kurz vor der Pause nach einer der seltenen Schlafeinlagen, 3:1 in der 55.Minute durch Yildirim - ein traumhaft durch Diektkombination über 4-5 Stationen herausgespieltes und wunderschön vollendetes Tor. Der wohl schönste FSV-Spielzug seit 1990 *grins*
Nun gilt es am kommenden Wochenende gegen SG Dölzschen und eine Woche später gegen SV Dresden-Neustadt daran anzuknüpfen und die diesmal nicht anwesenden Spieler zu integrieren in eine hoffentlich bald funktionierende Einheit. Und dann auch wieder vollzählig und mit einer reichlich gefüllten Ersatzbank!
FSV Lok
FSV Lok Dresden - TSV Radeburg II. 0:5 (0:4), am 31.01.2010
Das heutige Testspiel endete mit einem verdienten 5:0 für unsere Gäste aus Radeburg. Der Spitzenreiter der 1.Kreisklasse (vier Punkte Vorsprung, erst eine Niederlage) war in Bestbesetzung angereist und machte sofort deutlich, wer Chef auf dem kaum bespielbaren Kunstrasen war, auch wenn die FSV Lok in der 1.Halbzeit in der Abwehr mit dem vorallem im Strafraum vereisten Untergrund in der Rückwärtsbewegung merklich mehr zu kämpfen hatte. Entscheidend waren aber nicht die Ausrutscher der Verteidiger bzw. des Torwarts, sondern die schlechte Defensivleistung im Mittelfeld, so dass sich wieder ein großes Loch auftat, was der Gegner geschickt zu Kontern nutzte - ein längst als abgestellt geglaubtes Manko des vorigen Jahres. Auch trennten sich einige unserer Spieler wieder viel zu spät vom Ball und drippelten immer wieder in die Mitte hinein, anstatt über die Außenbahnen zu spielen. So mußte einem schon bange werden, als nach mißglückten Abwehrversuchen und Ausrutschern von Medved, Ademaj und Keeper Leffler es nach 18 Minuten 0:3 stand. Bis zur Pause ging dann fast nichts mehr, obwohl die zuletzt so erfolgreiche Mannschaft auf dem Platz stand. Bis zur Pause fiel dann noch das 0:4 für die Gäste.
In der 2.Halbzeit ein anderes Bild, Testspieler Masumo und Neuzugang Halit Yildirim sorgten für frischen Wind und der ebenfalls nun spielberechtigte Ulli Koppelt organisierte die Abwehr besser. Dem Gegner gelang es kaum noch sich Torchancen zu erspielen und bei der FSV machte im Spiel nach vorn Masumo deutlich, wie Fußball zu spielen ist und so ergab sich eine Fülle von Einschußmöglichkeiten für die FSV. Trainer Udo Hänsel wechselte nun zum Ende des Spieles durch, so daß alle Spieler (teils mehrfach) zum Einsatz kamen. Dies ist auch wichtiger gewesen, als das Resultat, wenn auch ein 0:5 am Ende etwas zu hoch war. Bemerkenswert noch, dass Martin Leffler einen Strafstoß gehalten hat.
Ein besonderer Dank geht an die äußerst faire Gästemannschaft, welche uns aufzeigte, welche Schwächen bis zum Punktspielstart zu beseitigen sind, um letztendlich erfolgreich die Saison abschließen zu können.
Fazit: Ein Auftakt nach zwei Trainingswochen und der Winterpause, der einige auf den Boden der Realität zurückholte!
13. Spieltag: SG Verkehrsbetriebe Dresden II. vs. FSV Lokomotive Dresden 2:4 (0:3), am 15.11.2009
So langsam können wir anfangen uns zu ärgern, dass die Winterpause nun Einzug gehalten hat. Zum einen wegen des wunderschönen Fußballwetters bei knapp 15 Grad Celsius, zum anderen wegen der anhaltend guten Resultate. Doch Grund zur Selbstüberschätzung haben wir keinesfalls, wurden doch viele der Siege und Remis mehr von günstigen Umständen wie der schlechten Chancenverwertung der Gegner erst möglich. So auch heute!
Bereits nach 8 Minuten brachte Mehmet Yildirim, dessen Cousin Halit Yildirim (früher Bezirksliga/Bezirksklasse beim SSV Neustadt/Hohwald) uns ab sofort verstärkt, die FSV Lok in Führung. Schon da war klar, es gibt Einbahnstraßenfußball. Dies bestätigte sich dann auch die gesamte 1.Halbzeit und Gerd Peukert, der einen sensationell guten Tag erwischt hatte und von allen Mannschaftskameraden dafür hoch gelobt wurde, sowie Sven Haerting erhöhten bis zum Pausenpfiff des umsichtigen Schiedsrichters (bei dem großen und schlecht abgekreideten Spielfeld sieht man nicht immer auf den Zentimeter, ob der Ball im Aus war oder nicht) zu einem scheinbar beruhigenden und hochverdienten 3:0 für die Gäste. So hatte der Trainer nur einige Hinweise in der Kabine zu geben, sowie an alle zu appellieren, auch die 2.Halbzeit so engagiert und taktisch klug zu agieren. Genau das Gegenteil trat aber, wie im Hinspiel schon, wieder ein. Die Gastgeber kamen bereits nach 6 Minuten auf 1:3 heran und spürten, dass hier noch was geht. Immer mehr ließ sich die FSV in die Abwehr drängen, nach Vorstößen rückte man nicht mehr konsequent zurück, man verzettelte sich in Einzelaktionen oder versuchte es mit Hacke-Spitze-1-2-3! So kam, was kommen mußte, ein Sonntagsschuß landete im Angel des sicher haltenden FSV-Keepers Martin Löffler, es stand nur noch 2:3! Jetzt wollten die Gastgeber alles, aber weitere fünf Minuten später ließ auch ihre Konzentration nach und die FSV konnte sich immer öfter aus der Umklammerung befreien. Erneut war es Mehmet Yildirim, der zum 4:2 in der 84.Minute traf. Ein weiteres Tor der Schwarz-Weißen fand keine Anerkennung, es blieb nun bei diesem Resultat.
Alles in allem kann man sagen, dass die Saison für uns als Neuling jetzt relativ gut läuft, der 4.Platz sogar in Reichweite ist. Gab es anfangs Besetzungssorgen, so haben wir jetzt einen Stamm, der allerdings für eine gute Enplatzierung in Breite und Klasse noch erweitert werden muß. Konnte einem nach 6 Spielen schwindelig beim Blick auf die Tabelle werden, so nutzen wir langsam unsere Chancen, haben in den vergangenen 5 Spielen 3 Siege, sowie je 1 Sieg und 1 Niederlage eingefahren. Dabei wurden 12:9 Tore erzielt. Jetzt heißt es weiter arbeiten, arbeiten, arbeiten!
- FSV Lok -
12. Spieltag: SG Gittersee II. - FSV Lok Dresden 1:1 (1:0), am 08.11.2009
60 Zuschauer, FSV-Torschütze Shkumbin Ademaj mit einem direkt verwandelten Freistoß ins Dreiangel. Rot sah ein Spieler von Gittersee in der 50.Minute.
Testspielniederlage: FSV Lok Dresden - VfB 90 1:3 (0:0), am 01.11.2009
In einem über weiten Strecken guten Spiel unterlag die FSV Lokomotive Dresden im Testspiel gegen VfB 90. Die 1.Halbzeit war ausgeglichen von den Chancen und Zweikämpfen. Die Temperaturen waren standesgemäß für den November um die 0 Grad Celsius und so kämpften beiden Mannschaften gleichermaßen gegen die Temperatur. Auch der Spielbelag ähnelte mehr einem Acker, als einem Fußballfeld. Zum Spiel in der 1.Halbzeit sei noch gesagt, dass in der 35.Spielminute ein Elfmeter gepfiffen wurde, den es so oder so hätte nicht hätte geben dürfen. Da der angreifende Spieler erstens klar im Abseits war und zweitens vor dem Strafraum zu Fall gebracht wurde, war es so oder so eine Fehlentscheidung. Der Mannschaftskapitän Shkumbin Ademai reklamierte so heftig gegen die Schiedsrichterentscheidung, dass er die gelbe Karte wegen Meckerns sah. Martin Leffler jedoch hielt den Elfer souverän. Kurze Zeit später vollzog die FSV bereits den ersten Wechsel. Shkumbin Ademai, der bereits Gelb-Rot gefährdet war, wurde durch Teku Awa ersetzt, der die Binde übernahm.
In der 2.Halbzeit dann zeigte sich die konditionelle Überlegenheit, sowie die höhere Spielklasse (Stadtliga B = zwei Spielklassen Unterschied) des VfB 90. Schnell aufeinander kassierte die FSV Lok Dresden die Gegentore. Praktisch mit dem Schlusspfiff erzielte Lukas Bellmann nach schönem Solo und anschließender Vorlage von Mehmet Yildirim den Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand. Ein Wiederanpfiff des Spiels erfolgte nicht mehr.
Fazit: Leider fehlten bei der FSV Lok Dresden in einigen Mannschaftsteilen taktisches Verständnis und Eigeninitiative. Die Niederlage war völlig in Ordnung und zeigte dann doch einige Schwächen, die dringend behoben werden sollten.
- dafra -
11. Spieltag: FSV Lok Dresden - SG Dresdner Verkehrsbetriebe II. 4:3 (2:2), am 25.10.2009
Viel Dusel beim dritten Saisonsieg der FSV Lokomotive Dresden
Zum Rückrundenauftraktspiel der FSV Lokomotive Dresden gegen Verkehrsbetriebe II konnte die FSV Lok den dritten Saisonsieg feiern. Bereits nach nur vier Minuten lag der Ball das erste Mal im Tor des Teams der Verkehrsbetriebe. Torschütze Nadir Merabet schob den Ball ins Tor. Nach dem Führungstreffer legte die FSV Lok nach und konnte bereits zehn Minuten später (14.Spielminute) auf 2:0 erhöhen. Torschütze Veli Veliu feierte dabei sein Tordebüt und es war in Summe das zehnte Saisontor der FSV Lok Dresden.
Das Team der Verkehrsbetriebe war zu diesem Zeitpunkt sichtlich überfordert, jedoch kamen sie zurück. In der 24.Spielminute lag der Ball das erste Mal im Tor der FSV Lok. Ab diesem Zeitpunkt war es ein offener Schlagabtausch mit vielen individuellen Fehlern auf beiden Seiten. In der 38.Minute war es dann soweit: Ausgleichstreffer! Der Stürmer der Verkehrsbetriebe wurde von drei Spielern „attackiert“ („begleitet“ trifft es besser!), konnte aber dennoch den Ball per Heber über den Torwart Martin Leffler im Netz unterbringen und erzielte so den Ausgleich. Wenn die Torchancen nur zu 50% genutzt wurden wären, dann hätten hier schon locker 10 Tore fallen müssen. Aber so ging es mit 2:2 in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit fing sich die FSV Lok Dresden etwas. Nach einem Foul an Mehmet Yildirim im Strafraum war die Chance da, die Partie wieder zugunsten der FSV Lok zu gestalten. Der Gefoulte trat selber an und traf sicher oben rechts ins Tor (51.Minute). Jedoch waren bei-de Teams merklich nervös, denn immerhin war es das Spiel des Tabellenvorletzten gegen den Letzten. Fast zwanzig Minuten mussten die 55 Fans warten, bis der Ball wieder im Netz der Verkehrsbetriebe zappelte. Und wieder war es Mehmet Yildirim, diesmal in der 70.Minute. Der Zweitorevorsprung war wieder hergestellt und das 5:2 lag mehreren Spielern auf dem Fuß, jedoch war die Chancenverwertung auf beiden Seiten schwach. In der 83.Minute wurde es noch einmal spannend, denn Verkehrsbetriebe netzte den Ball im Tor der FSV ein. Es waren zum Schluss heiße und spannende letzte Minuten. Jedoch ließ die FSV Lok nichts mehr anbrennen, auch wenn Verkehrsbetriebe noch ein paar Chancen hatte.
Fazit: Ein Spiel zweier Mannschaften aus dem Tabellenkeller mit einem Sieger, der wenn man das gesamte Spiel betrachtet, dann doch verdient war! Damit ist die FSV Lok Dresden nicht mehr Vorletzter und konnte so die Niederlage vom letzten Heimspiel gegen die SpVgg. Dresden-Löbtau wettmachen. Verkehrsbetriebe bleibt damit Tabellenletzter hinter dem neuen Vorletzten SV Fortuna Rähnitz und der FSV Lok.
Bemerkenswert ist an dieser Stelle noch, dass die Begegnung zwar der Rückrundenauftakt war, jedoch die Hinrundenpartie noch nicht stattfand. Diese wird am 15.November nachge-holt.
- dafra -
10. Spieltag: FSV Lok Dresden - SpVgg. Dresden-Löbtau III. 0:2 (0:1), 30 Zuschauer am 18.10.2009
Bei regnerischem und kalten Wetter zog dieses Spiel nur 30 Zuschauer an, was gerade in Anbetracht der FARE-Aktionswoche gegen Gewalt, Rassismus, Homophobie und Intoleranz ziemlich dürftig ist.
Es war ein Spiel der Premieren. Zunächst waren die BILD-Zeitung und die Dresdner Neueste Nachrichten zum Fototermin für das Mannschaftsfoto gekommen, leider fehlten aber mit dem gesperrten Ariel-Thierry Tagne-Saha, sowie den arbeitsmäßig verhinderten Mehmet Yildirim, Mohammed El Alawi und Sascha Biering vier Akteure. Die anderen 14 Spieler präsentierten sich in neuem Outfit, der schwarz-weißen Langarm-Spielgarnitur. Ebenso gab es erstmals das neue Plakat mit der Aufschrift "Fans, Spieler, Verein - Integration statt Rassismus!" zu sehen, im Fanshop wurden die neuen T-Shirts mit der Aufschrift "Fans, Spieler, Verein - die bunte Lok aus Dresden" angeboten.
Das Spiel ohne die Stammspieler Tagne-Saha und Yildirim fing ausgeglichen an, jedoch übernahm zusehends die FSV Lok die Szenerie. Mehrere 100%-ige Chancen wurden leichtfertig vergeben, so u.a. von Merabet, Ademaj, Bellmann und Haerting. Längst hätte die FSV führen müssen, da kam der Gegner durch einen Fehlpass mehr zufällig an den Ball, Torhüter Leffler ging mit den Händen an der Strafraumgrenze zum Ball, anstatt ihn kompromisslos mit dem Fuß wegzuschlagen, der Gegenspieler umspielte ihn dann glänzend und schob zur Gästeführung ein. Relativ schnell fing sich die FSV wieder, viel Druck wurde von Bellmann auf der rechten Seite gemacht, doch wie bereits gesagt, die Chancen wurden kläglich vertan.
In der 2.Halbzeit übernahm zunächst der Gast die Initiative, ohne sich dabei Riesenchancen zu erarbeiten. Erst langsam kam die FSV wieder in Tritt, doch sah man zu diesem Zeitpunkt schon, dass sich einige Spieler (Awa) zu spät vom Ball trennten. Zuviel ging wieder über die Mitte, der Gegner hatte sich langsam aber sicher auf die Flankenläufe von Bellmann eingestellt und nur noch selten gab es Großchancen für die Schwarz-Weißen. Dennoch hätten Ademaj, Balde und auch Merabet den Ausgleich erzielen können. So wechselte der Trainer den Neuzugang Okuma die letzten 20 Minuten ein, jetzt wurde noch einmal hinten aufgemacht, vorn trat man aber eher dem Mitspieler auf die Füße, anstatt gezielt den Abschluss zu suchen. So kam es wie es kommen musste – in der 90.Minute erzielte der Gegner nach Eckball das 0:2, wobei wieder einmal einige ihre Gegenspieler weglaufen ließen.
Löbtau war zu bezwingen, doch fehlten uns an diesem Tag die Vollstreckerqualitäten eines Mehmet Yildirim, oder die Treffsicherheit der Spieler, die noch gegen Gittersee dreimal getroffen haben. Am kommenden Sonntag geht es 14 Uhr beim ersten Rückrundenspiel gegen den Tabellenletzten Verkehrsbetriebe und da ist ein Sieg einfach Pflicht! Mit der dafür notwendigen Einstellung eine Aufgabe, die lösbar scheint!
- FSV Lok -
9. Spieltag: FSV Lok Dresden - SG Gittersee II. 3:1 (1:1), 40 Zuschauer am 11.10.2009
Das Spiel zunächst ausgeglichen, Gittersee kam immer wieder über die Flügel, doch Ademaj und Awa sicherten gut ab, Okafor tat das seinige in der Defensive und großes Lob an die Außenverteidiger Frase und Medved - auch wenn noch nicht alles zu 100% klappte. Oft waren die Gäste im Abseits, doch der hervorragende Schiedsrichter hat dies stets richtig erkannt! Spitzenmann in schwarz-grün! Nach vorn entwickelten wir viel Druck über die linke Seite (Yildirim), Bellmann machte auf der rechten Seite zwar viel gute Defensivarbeit, hätte aber hin und wieder einmal mehr zur Grundlinie durchziehen müssen. Die Gäste selbst hatten keine einzige klare Torgelegenheit, außer einen Distanzschuß kurz vor der Halbzeit. In der 40.Minute machte sich Ademaj auf und nach einem Doppelpass drang er von halbrechts in den Strafraum ein, ließ seinen Gegner stehen und schloß platziert zur umjubelten 1:0-Führung ab. Statt mit Führung in die Pause zu gehen, ließ die FSV bei einem harmlosen Freistoß von links drei Gitterseer sich mühelos von ihren Gegenspielern lösen und zum Ausgleich treffen. Das war nach 43 Minuten.
Trainer Udo Hänsel fand in der Pause die richtigen Worte, die FSV ging vor 40 Zuschauern (wieder einige alkoholisierte Cossebaudaer dabei) voll motiviert in die 2.Halbzeit und bedrängte den Gegner fortan bereits bei dessen Ballannahme, man setzte seinen Körper ein und ließ sich auch durch=2 0Fouls und eine Tätlichkeit der Gitterseer zu nichts hinreißen. Völlig verdient dann nach einer reichlichen Stunde die Führung durch einen Traumkopfball von Awa, der in der 2.Halbzeit die Position mit Haerting getauscht hatte. Auch der neu im Spiel befindliche Balde integrierte sich gut, wobei es noch an der entsprechenden Rückwärtsbewegung fehlte, er hinterließ manchmal im Mittelfeld eine Lücke, die die Gittersee nicht ausnutzen konnte. Einzig eine Schwalbe im Strafraum war von den Gästen noch zu sehen, ansonsten bestimmte die FSV weiter das Spiel und in der 68.Minute eine wunderschöne Kombination, als Balde nach Direktkombination völlig freistehend den Ball am Torwart vorbei zum 3:1 ins Tor spitzelte. völlig freistehend den Ball am Torwart vorbei zum 3:1 spitzelte. Einziges Manko dann, man traf nicht zu einem höherem Sieg, sondern den Innenpfosten, vergab Chancen mit Überheblichkeit bzw. spielte Mitspieler in Überzahlsituation an, die im Abseits standen. Das war nicht gerade das sprichwörtliche Gelbe vom Ei.
So blieb es beim letztendlich hochverdienten, aber viel zu niedrig ausgefallenem 3:1-Heimsieg der FSV, verbunden mit der Hoffnung, dass mit einer ebenso couragierten, wie engagierten Leistung auch das nächste Spiel angegangen und letztendlich auch gewonnen wird!
FSV Lok Dresden
8. Spieltag: FSV Lok verliert fünftes Spiel in Folge - SSV Turbine Dresden III. vs. FSV Lok Dresden 2:0 (2:0) am 03.10.2009
Die fünfte Niederlage in Folge für die FSV Lok musste in dem Spiel zwischen SSV Turbine Dresden III. und der FSV Lok Dresden verbucht werden. In den letzten Spielen war immer die Anfangsphase ein Schwachpunkt im Spiel der FSV Lok. So diesmal nicht. Die Mannschaft stand gleich richtig auf dem Platz und war präsent. Jedoch zappelte der Ball in der 10.Minute das erste Mal im Netz, wobei dem Keeper da die Sicht versperrt war. So sah es jedoch aus, als hätte Martin Leffler den Ball unterschätzt. Wie auch immer, es folgten gute Minuten mit vielen guten Pässen und Zweikämpfen. Jedoch war der Abschluss wie schon in den letzten Spielen, wieder Mangelware. Einige gute Chancen wurden nicht genutzt, wobei in dieser Phase ein Tor der Mannschaft sicherlich wieder Auftrieb gegeben hätte. Aber so kam es, wie es kommen muss. Zu einem psychologisch ungünstigen Moment, kurz vor Ende der ersten Halbzeit (43.Minute), schoss der20Gegner das 2:0. Mit einer schön getretenen Ecke und einem guten Kopfball, der von der Latte ins Tor abprallte, baute Turbine Dresden die Führung aus. Es war leider bei dem Gegentreffer wieder so, dass die Spieler der FSV nicht mit zum Kopfball hochstiegen.
Die zweite Halbzeit hatte für beide Mannschaften Chancen parat. Die Spieler der FSV, die jetzt gegen die Sonne spielten, hatten gute Chancen den Anschlusstreffer zu erzielen. Allerdings scheiterte Mehmet Yildirim fast freistehend vorm gegnerischen Keeper.
Schlussendlich war es eine gute Partie der FSV. Ein Tor hätte jedoch mindestens drin sein sollen. Gerade in der zweiten Halbzeit fiel die Abwehr der FSV als sicher auf. Manchmal zwar mit etwas Glück, aber insgesamt dennoch sicher und souverän. Auch zwei gelbe Karten, je eine auf jeder Seite, zeugten von einer fairen Partie.
Zu erwähnen bleibt noch, dass beide Teams von der Leistung her sich über ein Unentschieden hätten nicht beschweren können. So fehlte der FSV bei den beiden Gegentoren der Überblick und konnte damit zum fünften Mal in Folge wieder keinen Punktgewinn verzeichnen. Schade eigentlich! - dafra -
7. Spieltag: FSV Lokomotive Dresden - SG Weißig 2. 1:3 (0:0) am 27.09.2009
40 Zuschauer, Rot für Tagne-Sahe
In der 1.Halbzeit ein sehr unterhaltsames Spiel, Weißig begann druckvoll und erspielte sich Chancen. Die FSV kam immer besser in Fahrt und verbuchte dicke Chancen, die von Yildirim, Awa und Mohammed leichtfertig vergeben wurden. Bellmann setzte sich oft auf dem rechten Flügel durch und brachte so unsere Stürmer immer wieder gut in Position. Leider verloren wir dann aber zu Ende er 1.Halbzeit den Faden und Weißig hatte nun einige Riesen, so u.a. in der 45.Minute, als sie das leere Tor nicht trafen.
In der 2.Halbzeit im Mittelfeld an der Seitenlinie ein unnötiger Tritt auf die Ferse von Tagne-Saha an einem Weißiger Gegenspieler, was konsequenterweise "Rot" bedeutete. Nur fünf Minuten später nutzte der Gegner die nun noch nicht wieder richtig organisierte Abwehr und erzielte die Führung. Mit einem Schuß von der Strafraumgrenze=2 0glich Mohammed 5 Minuten später aus. Nun hatten wir sogar durch Yildirim die Chance zur Führung, doch statt an den Elfer zu Balde zurückzuschieben, versucht er es aus spitzem Winkel selbst und scheitert. Die Weißiger hatten das Spiel danach klar im Griff, doch bis zur 68.Minute konnte die FSV den erneuten Rückstand verhindern. Wieder standen die Gastgeber ohne jegliche Zuordnung wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, nur eben nicht beim Gegenspieler, der locker zum 1:2 einschieben konnte. Das 3.Tor fiel ähnlich, wieder keine Zuordnung, wieder Überzahlsituation für Weißig, wieder ein Schlenzer in die lange Ecke und der hervorragend haltende FSV-Keeper Leffler war chancenlos. Fünf Minuten vor Schluß gibt es einen klaren Elfer für die Gastgeber nicht, Yildirim wird zweimal klar gelegt im Strafraum, beim zweiten Mal wird er am Bein festgehalten!!! Doch ob uns ein 2:3 in Unterzahl noch einmal Luft für eine Sensation gegeben hätte?
Insgesamt ein verdienter Weißiger Sieg, die von der angenehmen Atmosphäre begeistert waren, die Stadiondurchsagen und die FSV-Hymne ganz toll fanden und bestätigten, daß sie sich diese drei Punkte gegen einen guten Gegner hart erkämpfen mußten. So gut habe ich uns nun nicht gesehen, aber wir haben zumindest gezeigt, daß wir gegen Spitzenteams nicht nur mithalten kC3nnen. Wir müssen einfach nur einmal mit 11 Spielern das Spiel beenden ...
Ein herzlicher Dank an unsere Fanartikel- und Kartenverkäufer Klaudia und Steffen Schröder, sowie den Nachwuchskoordinator und Stadionsprecher, der für eine wesentlich höherklassigere Atmosphäre in unserer Cossebaudaer Gastspielstätte sorgte. Und die Hymne? Ist gut geworden! Danke!
Und nun FSV-er, alle auf nach Striesen (Hepkestr., Nähe Seidnitz-Center), wo Turine seine vorübergehende Heimstätte hat. Anstoß ist kommenden Samstag, 03.10.2009, 14 Uhr!
FSV Lok
6. Spieltag: FV Dresden 06 Laubegast II. - FSV Lokomotive Dresden 13:1 (3:1) am 20.09.2009
Warum auswärts immer weniger Spieler? Zum einen sicherlich, weil Ramadan, Arbeit, fehlende Spiel-berechtigungen, Sperren und Urlaub insgesamt neun Spieler absagen mussten, doch dies ist kein Grund, die Schuldigen woanders zu suchen. Man muss einigen Spielern noch das Wort Teamgeist und die Charaktereigenschaft Kameradschaft eintrichtern, zum anderen sind zwei kurzfristige Absa-gen zwar nicht zu ändern, aber besonders schwerwiegend und nicht gerade förderlich für die Moral der anwesenden „Restbestände“. Über die unnötigen Platzverweise mag ich da gar nicht reden, denn mit den zwei gesperrten Spielern wären wir wenigstens 11 Mann auf dem Platz gewesen. So blamiert sich die FSV Lok Dresden so gut wie sie kann! Und dabei machten die Anwesenden allen deutlich, dass sie ihr Sportlerherz der FSV verschrieben haben und Disziplinlosigkeiten wie bei den Heimspie-len nicht im noch so kleinsten Fall auftraten.
Los ging das Spiel also als hätte man mit dem Anstoß zweimal „Rot“ gesehen. Der Trainer wurde an diesem Tag auf der Bank vom Präsidenten vertreten - keine dankbare Aufgabe. Und nach nicht einmal 200 Sekunden musste man ganz Schlimmes befürchten, denn da hatte es bereits zweimal im Kasten der Gäste geklingelt. Doch mit einer unbändigen Moral, einem endlich diszipliniert und engagiert spie-lenden Humphred Teku Awa und einer sogar in Unterzahl angriffslustigen Mannschaft kam es bereits in der 7.Minute zum 3.Treffer - allerdings für die „Guten“! Damit hat Teku vorläufig die Torjägerkanone inne. Nun dauerte es bis zur 40.Minute, ehe der wie vom Teufel besessen haltende Martin Leffler im FSV-Tor gegen die Tormaschine der Liga zum dritten Male hinter sich greifen mußte. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die FSV in den 33 Minuten dazwischen so manchen Ausflug Richtung FVL-Tor machte und H.Teku Awa einmal sogar allein auf den Torwart zulief. So ging es mit positiven Erkennt-nissen in die Pause, während die Laubegaster Gastgeber doch arg mit sich zu Gericht gingen.
Die 2.Halbzeit sahen die 40 Zuschauer dann unter der Erwartung: „Wann kommt der Einbruch ...?“ Relativ zügig wurde klar, dass es immer schwerer fiel bei 27 Grad Celsius dem Gegner zu folgen, der seinerseits im Laufe des Spieles drei frische Leute brachte. Dennoch, nach 67 Minuten stand es „noch“ 1:6, man konnte auf einstelliges Abschneiden hoffen. Die letzten 19 Minuten waren dann nur noch ein Quälen bis das Zahnfleisch blutet. Und als nach 74 Minuten das 9:1 fiel, stemmte man sich mit den letzten Kräften gegen den 10.Treffer. In der 83.Minute kam er und damit schien gut zu sein. Doch die Laubegaster drehten noch einmal den nicht mehr zu bremsenden Turbo an und in den Minu-ten 88, 89 und 90 klingelte es nun doch unerhofft viel im FSV-Gehäuse.
5. Spieltag: FSV Lok Dresden - TSV Rotation Dresden 1990 3. 0:7 (0:4) am 13.09.2009
In einem schwachen Spiel der FSV Lok Dresden unterlagen man im Heimspiel vor 40 Zuschauern mit 0:7. Bereits kurz nach Anpfiff fiel der erste Treffer (5.Minute). Viele kleine Fehler summierten sich hier zu einer Fehlerkette und das nicht ohne Folge. Bereits zur Halbzeit stand es 4:0 für Rotation, wobei wir zu den Treffern 2 bis 4 den Rotationern die Vorlagen gaben. Natürlich hatten wir auch eigene Chancen, doch diese wurden leichtfertig vergeben. Unser Kapitän Shkumbin Ademaj zeigte derweil als gelernter Feldspieler eine halbwegs ordentliche, aber für seine Möglichkeiten gute Leistung zwischen den Pfosten.
Die 2.Halbzeit begann ähnlich wie die erste aufgehört hatte. Eine schwache Leistung und viele individuelle Fehler. Vorn gelang zwar etwas, aber wenn man unten steht, dann gehen vermeintlich einfache Bälle nicht rein. Und in der Abwehr regierte die Panik und Angst. Ein negativer Höhepunkt folgte dann kurz vor Schluss. Der bis dahin gut agierende Ersatzkeeper sah wegen Meckerns die gelb-rote Karte. Dieser Platzverweis war unnötig, aber gerechtfertigt. Nun schauen wir als Tabellenvorletzter nach vorn und haben mit Laubegast den ehemaligen Tabellenprimus vor der Brust. Ehemalig deshalb, weil Laubegast etwas überraschend in Loschwitz 1:2 verlor und somit ist Rotation neuer Tabellenführer in unserer Liga. Auch wenn es schwer werden wird, müssen wir in Laubegast den Kopf oben behalten und die MANNSCHAFT muss zusammenhalten. Hoffen wir auf ein eingeschworenes Team, welches komplett 100% und mehr aus sich herausholt!
4. Spieltag: FSV Lok Dresden - SV Fortuna Rähnitz II. 0:4 (0:1) am 06.09.2009
Bereits in der 3.Minute ging der Gegner vor leider nur 30 Zahlenden (insgesamt ca.50) Zuschauern in Führung, nachdem unsere Abwehr komplett schlief. Danach weiter eine offensive Gastmannschaft, welche ihre Chancen allerdings nicht nutzte. Die FSV hingegen nur mit zwei echten Chancen, einmal hielt der Rähnitzer Torwart stark, einmal wurde das Torgestänge getroffen, zu allem Überfluss wurde der Nachschuß auch nicht in den Maschen untergebracht. Schon da machte sich bemerkbar, dass alle Spieler unter ihren Möglichkeiten blieben und erheblich schlechter spielten als in Loschwitz. Zuviel ging durch die Mitte, kaum einmal wurde über die Außenpositionen gespielt. Yildirim wurde abwechselnd von zwei Spielern fast ausgeschaltet, Biering war fast garnicht zu sehen und Awa erwischte einen rabenschwarzen Tag. Die Abwehr der FSV hingegen erreichte wenigstens etwas Normalform. So konnte man sich trotz schlechter Leistung für die 2.Halbzeit noch Hoffnung machen.
Diese wurde jäh nach 5 Minuten zerstört, als Yildirim einen Faustschlag bekam (Schiedsrichter hatte dies nicht gesehen) und als Revanche eine "Tätlichkeit" lt. Spielberichtsbogen beging. Er schupste den Gegenspieler, der gerade den Ball abspielte mit seinem Oberkörper von hinten um . Die gelbe Karte hätte da völlig ausgereicht, so war´s glatt "Rot" und Mehmet wird für wenigstens zwei Spiele fehlen. Wir werden allerdings auch einen Sonderbericht dazu machen. Was folgt war eine konfuse FSV, nach vorn kaum noch Entlastung und drei weitere Gegentore (ca. 60., 75. und 80.Minute), davon ein Handstrafstoß (unabsichtlich, aber berechtigt). In den Schlußminuten dann eine weitere Szene, die für Aufregung sorgte: Ein Rähnitzer Spieler startet aus Abseitsposition in der Nähe der Mittellinie und Torwart Martin Leffler foult diesen vor dem Strafraum. Logische Folge war eine weitere rote Karte wegen Notbremse! Auch wenn der Ausgangspunkt die Abseitsstellung war, war dieser Platzverweis letztendlich gerechtfertigt, zumal man beim Stand von 0:4 nicht mehr diese sogenannte "Notbremse" ziehen muß. Ein 0:5 wäre zwar schmerzlich gewesen, aber noch schmerzlicher ist nun der Umstand, dass wir zumindest gegen Rotation im Heimspiel kommende Woche als krasser Außenseiter auch noch auf unseren Stammtorhüter verzichten müssen.
Fazit: Eine peinliche Vorstellung, die mit Sicherheit nicht mehr Zuschauer anzieht. Hier hat die Mannschaft einen klaren Auftrag von allen für kommenden Sonntag: WIEDERGUTMACHUNG!!!
FSV Lok Dresden
3. Spieltag: SV Loschwitz II. - FSV Lokomotive Dresden 2:3 (0:1) am 30.08.2009
70 Zuschauer auf dem "Sportplatz am Blauen Wunder"
Die FSV trat aufgrund weiterhin fehlender Internationaler Freigaben bzw. Wechselsperren, sowie zweier verletzter Spieler schon nur zu Zehnt an - man mußte Schlimmes befürchten. Was man dann aber in der 1.Halbzeit sah, war eine drückend überlegene FSV-Elf, die dem Gegner nicht die Spur einer Chance gab. Bereits zur Halbzeit, und das war das einzige Manko, hätte man locker 3-4 Tore vorlegen können (oder müssen!). Zweimal war das Torgestänge im Weg, zweimal lief man allein auf den Torwart zu und Shkumbin Ademaj scheiterte am Loschwitzer Torhüter mit einem Foulstrafstoß nach ca. 25 Minuten. In der 42.Minute dann die längst überfällige Führung durch den bis dato aktivsten Mann auf dem Platz, Mehmet Yildirim. In der Pause wurde Mut zugesprochen und Kraft für die 2.Halbzeit getankt. Allerdings war der Tank verständlicherweise durch die dauerhafte Unterzahl schnell leer. Dennoch gelang uns mit einer Anfangsoffensive gleich in der 48.Minute durch Sascha Biering das 2:0, Humphred Teku Awa hatte sich mit Siebenmeilenstiefeln im Mittelfeld aufgemacht, alle Gegner stehenlassen, den Abpraller seines Schusses brauchte Sascha Biering nur noch einschieben. Ab der 60.Minute übernahm der Gastgeber deutlich die Szenerie, unser an diesem Tag hervorragend aufgelegte Torhüter blieb aber ein ums andere Mal Sieger. Martin Leffler hatte beim 1:2-Anschlußtreffer aus Abseitsposition aber keine Abwehrchance, so langsam schwanden die Kräfte in allen FSV-Mannschaftsteilen. Und da waren noch 16 Minuten zu spielen! In der 87.Minute dann der Ausgleich, Teku Awa ließ im Rücken seinen Gegenspieler entwischen und der nickte freistehend zum 2:2 ein. Nun gehen wir wohl am Ende noch als Verlierer vom Platz? Wer das dachte, hatte die Rechnung ohne den Mannschaftsgeist der FSV gemacht. Bereits beim übernächsten Angriff in der 88.Minute marschierte Teku Awa wieder durch und vollendete diesmal sicher zum 3:2 für die Gäste! Nun wurde es noch einmal richtig spannend, drei Nachspielminuten gab es, doch da nn jubelten die FSV-er und ihre mitgereisten Fans. Insgesamt sahen dieses Spiel ca. 70 Zuschauer - so schön und spannend es war, hätte es durchaus ein paar mehr verdient gehabt! Gratulation an unser Team, was gezeigt hat, dass der Spruch auch einmal "10 Freunde müßt ihr sein" heißen kann. Was man hier an Teamgeist und Einsatzbereitschaft sah, war schon super - weiter so Jungs!
Serkowitzer FSV II. gegen FSV Lok Dresden 3:1 (3:0) am 23.08.2009
Lößnitzstadion Radebeul, ca. 40 Zuschauer
Zunächst ein Lob an Serkowitz: Sehr nette Gastgeber und ein sehr guter Schiedsrichter, der selbst Betreuer dort ist. Super und Danke für die Gastfreundschaft! Unsere Jungs haben sich sicherlich wohl gefühlt, das schreit förmlich nach einer Wiederholung!
Zum Spiel: Der Gegner legte los wie die Feuerwehr, ging nach 9 Minuten mit 1:0 in Führung, nachdem erst Shkumbin daneben schlug und dann auch noch der Keeper ausrutschte. Die Mannschaft rüttelte dies aber wach und es wurde ein munteres Spiel, wobei der Kontrahent ein paar Chancen mehr hatte. Die FSV hatte aber auch drei Hundertprozentige, doch noch fand der Ball nicht ins Tor. Sascha war in der 1.Halbzeit neben Mehmet sehr schnell und gefährlich vorn, hinten merkte man aber, dass ab und zu die Zuordnung nicht stimmte. In der 35. und 40.Minute traf der Gegner zu einer anscheinend beruhigenden 3:0-Führung. Hier waren wieder eklatante Abwehrschwächen der Grund, man ging eher vom Gegner weg als hin! Doch die FSV gab nicht auf!
In der 2.Halbzeit wurde beim Gastgeber die Luft knapp, die FSV feldüberlegen, wobei Serkowitz dennoch zu gefährlichen Kontern kam. Hochverdient der Treffer zum 1:3 durch Mehmet Yildirim, der sich hervorragend d urchsetzte und eiskalt abschloß. Weitere Überzahlsituationen wurden geschaffen und Chancen ergaben sich, doch weitere Tore sollten nicht fallen. Das Spiel wurde wegen eines folgenden Damenspieles auch 10 Minuten eher abgepfiffen, so platt wie die Gastgeber da schon schienen, hätte in der fehlenden Zeit noch was zu unseren Gunsten passieren können.
Insgesamt also eine Leistungssteigerung, mit etwas besserem Abwehrverhalten kann dieser oder jener Punkt auch in der Liga eingefahren werden - vorausgesetzt die Spielerpässe sind irgendwann vom Verband eingetroffen.
FSV Lok gegen Algeria-Auswahl Leipzig 0:3 am 16.08.2009
ca. 40 Zuschauer, Spielzeit 40 min.
Der Trainer, vom 1.Spiel noch schwer enttäuscht, forderte in der zweiten Begegnung Wiedergutmachung, was allerdings völlig misslang. In der Abwehr wurden dem Gegner die Bälle zu den in regelmäßigen Abstän-den fallenden Treffern auf dem Tablett serviert, alles glich einem aufgescheuchten Bienenschwarm, wobei sich kaum einer an seine taktischen Vorgaben und die ihm zuteil werdenden Positionen und Aufgaben hielt. Vorn wurden die wenigen Chancen kläglich vergeben (Ball aus 2 Meter Entfernung drüber oder neben das Tor), zudem wurde viel zu wenig über die Flügel gespielt. Kam die FSV über die Außen, so wurde es im Strafraum der Algerier durchaus brenzlig. Das geschah vor allem dann, wenn man schnell und direkt von Abwehr auf Angriff umschaltete und die Pässe zu den Mitspielern ankamen. Um ein Spiel gegen einen guten Gegner dann für sich entscheiden zu können, bedarf es aber durchgängig einer stabileren Abwehr, der Ball muss schneller und präziser aus der Abwehr über das Mittelfeld auf die Außenpositionen kommen und vor allem muss man in der Ballbehandlung sicherer werden. Die Umsetzung der Traineranweisungen haben zudem ohne Abstriche oder eigenmächtigen Positionswechseln zu erfolgen.
Hoffen wir bis zum Punktspielstart auf Besserung, damit wir uns dann nicht blamieren! Dafür liegen noch 14 Tage Schwerstarbeit vor dem Team!
Die FSV spielte mit: Leffler – Medved, Ademaj, Awa, Tan* - Peukert, Schumacher*, Balde, Haerting, - Bie-ling*, Yildirim. (Wechsler: Frase, Tagne-Saha, Okafur*, Okuma*, Raphael*, Perparim*). * = Probespieler
Weiterhin zum Mannschaftsaufgebot, jedoch noch ohne Passantrag, gehören: Sanftleben (Kreuzband-riss/Reha), Koppelt und Jasinski (beide beruflich verhindert). Bereits ein Passantrag gestellt ist für Veliu (Kreuzband-Verletzung bis Anfang September), bereits spielberechtigt ist El Alawi (beruflich verhindert).
Damit haben wir Spieler aus folgenden Nationen in unseren Reihen: Deutschland, Ukraine, Kosovo, Kame-run, Nigeria, Guinea-Bissau, Türkei, Polen, Irak, Serbien. Demnächst kommt noch Algerien hinzu! Brasilianer sind derzeit hingegen etwas rar auf den Transferlisten. ;-)
FSV Lok gegen Algeria-Auswahl Dresden 1:2 am 16.08.2009
ca. 40 Zuschauer, Spielzeit 40 min.
Das Positive zuerst: Sieben Probanten waren da, alle werden kommenden Mittwoch zum Training erwartet! Zum Spiel: Der Trainer hatte die Mannschaft eingewiesen und gefordert, dass die gegnerischen Spieler be-reits bei der Ballannahme gestört werden. Zudem sollte sich jeder FSV-Spieler an die ihm zugedachten Po-sitionen und Positionswechsel halten. Als man den Platz betrat, war alles wieder vergessen. Ein heilloses Durcheinander lies dem Gegner alle Zeit der Welt unsere Abwehr durcheinander zu wirbeln. Nur der Kame-runer Awa und der Kosovoer Ademaj setzten ihren Körper ein und störten den algerischen Ansturm auf un-ser Tor. Nach vorn ging erst einmal gar nichts. Nach 30 Minuten, die FSV hatte sich langsam gefangen und eigene Chancen herausgespielt, gelang der Anschluss zum 1:2. Dennoch waren die Algerier auch hinterher dem dritten Tor näher als die FSV dem Ausgleich und so ging ein schwaches Spiel mit 1:2 verloren. An der Hitze kann es nicht gelegen haben, allein fünf Afrikaner kamen in unserer Mannschaft zum Einsatz!
FSV Lok gegen Algeria Sachsen 6:6 am 09.08.2009
ca. 30 Zuschauer, Spielzeit: 60 min. (Platz dann von anderen gemietet)
FSV Lok gegen Algeria Sachsen 6:6, Halbzeit 3:6 (!!!). ca. 30 Zuschauer, Spielzeit 40 min. 1.Halbzeit, 20 min. 2.Halbzeit, da dann Platz von anderen gemietet war.
Kurz und knapp: Alle 10 Minuten ein Tor - gut. Alle 10 min. ein Gegentor - weniger gut! Zuviel Platz zwischen Abwehr und Mittelfeld, dazu immer 3 Meter weg vom Gegner - wird demnächst verstärkt trainiert. Nur Yildirim und Ademaj gut, noch ein paar andere erreichten halbwegs ihr Level. Die ersten 15 Minuten stark nach vorn, da führte man nach schön herausgespielten Toren mit 3:1, aber dann 25 Minuten weniger guten Fußball gezeigt!
Halbzeitansprache vom Trainer, geringfügige Änderungen, Fehler ausgewertet und man staune - eine ganz andere FSV nahm nun den Gegner auseinander und hätte bei Abpfiff locker 8:6 führen können. Aber auch in der letzten Minute noch verlieren können! Es wurden zwei Spieler getestet - ausbaufähig, aber für´s erste Mal besser als einige andere. Sascha kann eine richtige Verstärkung werden. Kommen Mittwoch zum Training, wollten auch gleich Aufnahmeantrag haben!
Mittwoch wie gewohnt ab 19 Uhr Training, ebenso für 4 weitere Probespieler (2x Deutsche, 2x Algerier)! Die Zeit wird knapp, vorallem wegen der Spielgenehmigungen - und da müssen sich eben auch die steigern, deren Paß jetzt schon da ist, um einen halbwegs vernünftigen Start hinzulegen.
Nächstes Testspiel (wenn Punktspiel amtlich verlegt ist) mit Probespielern ist Rückspiel gegen eine dann noch stärkere sächsische Nordafrika-Auswahl. Die spielen mindestens auf dem Level 2.Stadtklasse, wenn nicht sogar besser! Naja, die zwei besten Spieler sind ja dann vielleicht schon bei uns!
Also, Kopf hoch, es gab wohlgemerkt lichte Momente, die nun weiter ausgebaut werden müssen!
FSV Lok Dresden
Resultat: Testspiel bei SG Dresden-Dölzschen 23.07.2009
In einem Testspiel unterlag die stark ersatzgeschwächte und nur mit 11 Spielern angereiste FSV Lok Dresden klar gegen die SG Dölzschen. Hinzu kam, dass sich während des Spiels drei Spieler angeschlagen über die Zeit quälen mußten. Dennoch ist das 1:11 eine herbe Enttäuschung, auch wenn der Kontrahent zwei Klassen höher spielt. Nach einem 0:8 zur Pause wurde umgestellt, jetzt setzte die Mannschaft wenigstens in der 2.Halbzeit das um, was mindestens von ihr erwartet und verlangt wurde. Mit einer Vielzahl Chancen auf beiden Seiten ging zwar auch die 2.Halbzeit mit 1:3 an den Gastgeber, doch endlich waren erste Lichtblicke zu sehen. Torhüter Leffler hielt u.a. einen Elfmeter, es wurden für Memetaj und Yildirim gute Chancen herausgearbeitet, die der sehr gut aufgelegte Dölzschener Torwart bis zur 90.Minute vereiteln und seinen Kasten sauber halten konnte. Doch dann traf doch noch kurz vor dem Schlußpfiff Yildirim zum Ehrentreffer und ersten Tor in einem offiziellen Großfeldspiel für unsere FSV. 30 Zuschauer sahen somit viele Tore und eine FSV, die noch eine ganze Menge in den nächsten vier Wochen bis zum Punktspielstart zu tun hat. Der Kameruner Humphrey Teku war mit seinen lautstarken Anweisungen und seinem Einsatzwillen, sowie seiner steten Präsenz auf dem Spielfeld ein Lichtblick bei den Gästen. Hoffen wir auf weitere Steigerungen, wie in der 2.Halbzeit ansatzweise gesehen.
Aufstellung: Leffler - Medwed, Teku, Yildirim, Shkumbin - Frase, Prenic - El Alawi, Haerting, Peukert - Memetaj
Auswertung Kleinfeldturnier 18./19.07.2009
Resultate Vorrunde:
- gegen FSG Aue-Zelle 10:0
- gegen Osteuropa-Auswahl 3:1
- gegen Damen-Vogtland-Auswahl 8:0
- gegen FK Teplice 2:3 (2:3 in der Schlußminute durch Strafstoß für Teplice)
Damit war man mit 9 Punkten und 23:4 Toren Gruppenzweiter und für die Finalrunde der besten 6 Teams qualifiziert.
Resultate Endrunde:
- 0:0 gegen Schalke-Freunde Belzig
- 0:2 gegen FK Usti n.L.
Dem folgte ein um den Einzug ins Halbfinale extra zwischen den punkt- und torgleichen Schalkern und der FSV entscheidendes Neunmeterschießen. Schalke gewann bei je 3 Schützen mit 2:1.
Spiel um Platz 5 und 6:
- gegen eine Russland-Auswahl wurde sich 1:1 getrennt, im anschließenden Strafstoßschießen verlor man sang- und klanglos mit 1:2 (3 Strafstöße wurden verschossen bzw. gehalten!).
Das Turnier der insgesamt 15 Teams gewann Usti vor einer algerischen Auswahl, Teplice, Schalke 04, der Russland-Auswahl, unserer FSV Lok Dresden, den Schalke-Freunden Belzig, der Osteuropa-Auswahl und "Magic Kneißl" vom TSV München 1860.
Fazit: Taktisch hat die gesamte Mannschaft erhebliche Defizite. Auch ist der Geist eine Mannschaftssportart zu betreiben und den gemeinsamen Erfolg im Fokus zu haben noch nicht bei jedem angekommen. Undiszipliniertheiten und stellenweise nicht angebrachte Arroganz einzelner Spieler verhinderten ein besseres Abschneiden - vorallem aufgrund der (nicht) gezeigten Leistungen am Finaltag.
Im Anschluß an das Turnier gab Stephan Nuck, ehemaliger Oberligaspieler des Dresdner SC 1898 bekannt, in den nächsten 12 Monaten nicht für die FSV Lok Dresden aufzulaufen. Grund ist das vor dem Abschluss stehende Studium, sowie ein 6-monatiges Praktikum außerhalb Dresdens. Den letzten Ausschlag gab sicherlich, so die Vermutung des Präsidiums, auch das Auftreten der Mannschaft beim Turnier.
Dem Trainer, welcher ab kommende Woche seine Tätigkeit gemeinsam mit einem Mannschaftsleiter aufnehmen wird, steht viel Arbeit ins Haus, so im taktischen, aber auch im disziplinarischen bzw. mannschaftsdienlichen Bereich. Dass die Mannschaft schön und auch erfolgreich spielen kann hat sie bewiesen, nun muss es nur noch umgesetzt werden!
Die Fans, Zuschauer und Sponsoren haben eine bessere FSV als am Sonntag verdient!


